Pinterest für Unternehmen – Grundlagen

Auf Pinterest ist das Status-Update ein Bild. Privatpersonen und Unternehmen teilen auf dem zurzeit weltweit am schnellsten wachsenden Social-Media-Kanal Bilder zu Produkten, Marken und Dienstleistungen. Pinterest für Unternehmen strategisch zu verwenden, ist mehr und mehr gleichzusetzen mit einer globalen Unternehmenspräsentation im Web 2.0.

Basiswissen Pinterest für Unternehmen

Privatpersonen und Unternehmen richten auf Pinterest ein Profil mit einem oder mehreren Pinboards/Pinnwänden ein. Seit dem November 2012 gibt es auch die Möglichkeit Business-Accounts einzurichten, so dass man anstatt einem Vor- und Nachnamen den Firmennamen eingeben kann. Auf den Pinnwänden veröffentlichen Nutzer Bilder entweder thematisch geordnet in den Boards oder wild durcheinander. User veröffentlichen bei Pinterest Bilder durch das Hochladen, durch das „Repinnen” von Bildern anderer Nutzer oder von Webseiten, die über ein Social-Plug-in mit dem Dienst verbunden sind und einen „Pin it!”-Button vorweisen. Die Startseite der Nutzerprofile bildet ein Stream, auf dem die Bilder der User angezeigt werden, denen er/sie folgt. Hier funktioniert der Social-Media-Kanal also genauso wie Google+, Facebook und Twitter. „Pins” können durch „repinnen” geteilt werden, durch den Klick auf das Herz werden sie geliked. Der Kanal hat sich nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem von Facebook übernommenen Dienst Instagram durchgesetzt.

Pinterest startete zwar etwa zeitgleich mit dem sehr ähnlichen Dienst Instagram, für Unternehmen ist Pinterest aber insgesamt die strukturiertere Lösung. Im Gegensatz zu Instagram kann man hier zum Beispiel verschiedene Boards anlegen und die Bilder so in Kategorien einteilen. In den USA ist es möglich Preisinformationen zu Produkten einzubinden – Produkte mit Preis werden dann in der Geschenke-Rubrik „Gifts” gesondert aggregiert gelistet.

Relevanz von Pinterest für Unternehmen

Unternehmen können hier vor allem ihre Produkte mit emotionaler Ansprache visuell darstellen. Dies funktioniert sicher sehr gut in Bereichen wie Mode und Interior Design, aber sicher auch bei den Topics Reise und Gesundheit, Automotive und anderen. Bei Herstellern und Marken sowie bei vielen Händlern sind zu dem die Inhalte – nämlich Produktbilder – ohnehin schon vorhanden und lassen sich systematisch einspielen. Die Kunst besteht hier wie immer in Social-Media-Kanälen im Aufbau von Followern und Auffinden von Multiplikatoren, die in der jeweiligen Branche durch „Repins” für Viralität sorgen. Pinterest für Unternehmen gezielt zu nutzen, bietet die Chance Emotionen für das eigene Unternehmen und die eigenen Produkte zu wecken.

Überblick Pinterest für Unternehmen: Nutzerzahlen Deutschland

Laut dem Online-Dienst verdure.de verzeichnete Pinterest im März 2012 in den USA rund 10,5 Millionen Nutzer. In Deutschland gibt es immerhin schon etwa 700.000 User. Die Zahl der Nutzer steigt noch ständig an und für Unternehmen ist die Information sehr wichtig, dass die User sich im Durchschnitt mindestens 1-mal täglich bei Pinterest einloggen und es also eine aktive, regelmäßige Nutzung gibt. Ende 2012 überholte Pinterest in Bezug auf die Nutzerzahlen den Social-Media-Kanal Google+ und liegt so Facebook im Rücken. Pinterest für Unternehmen zu verwenden, ist daher eine optimale Möglichkeit über anspruchsvolle Bilder viele Webuser emotional für sein Unternehmen und seine Produktkette zu begeistern.

Best Practices für Pinterest für Unternehmen:
Shopping-Club für Möbel „Westwing”
Hersteller von Badezimmer-Armaturen „Hansgrohe”

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