Pinterest: Deine virtuelle Pinnwand

Geschrieben von Tomas Renner Jones am in Pinterest

Bild: Pinterest

Starten Sie jetzt im Bildernetzwerk Pinterest durch.

Die schöne bunte Bilderwelt Pinterest ist eines der jüngsten Social Media und dennoch ist es längst den Kinderschuhen entwachsen. Die riesige, endlos scrollende Bilderwand im Design eines modernen Katalogs ist das am schnellsten gewachsene soziale Netzwerk, und das, obwohl es erst Mitte des Jahres 2012 seine Pforten für jedermann öffnete. Nicht nur dieser Fakt macht diese ästhetische Themenwelt, diese Inspirationsquelle, diese Präsentationsplattform für eigene Ideen, Interessen und Leidenschaften so originell.

Doch langsam – bei diesem ausgefallenen Social Network lohnt es sich, jeden einzelnen Meilenstein, jede Funktion und Besonderheit zu beleuchten.

Der Aufstieg: Pinterest ist ein Erfolgskonzept

Im Dezember 2009 begann die Entwicklung von Pinterest; und gerade einmal drei Monate später – im März 2010 – wurde die erste geschlossene Beta-Version gelauncht. Anfangs war Pinterest nicht öffentlich zugänglich, sondern eine Registrierung nur auf eine Einladung hin möglich. Das Potenzial und der Erfolg des neuen Netzwerkes zeichnete sich jedoch bereits zu jenem Zeitpunkt ab – trotz der Tatsache der vergleichsweise geringen Userbase erzielten einige Pins eine hohe Reichweite und Engagement-Rate.

Auch der Mitgliederzuwachs verlief um ein Vielfaches schnelles als beispielsweise beim Kurznachrichtendienst Twitter oder sogar Facebook – ungeachtet der Geschlossenheit des Netzwerkes zu Beginn Die erste Auszeichnung ließ ebenfalls nicht lange auf sich warten. Im Jahr 2012 wählte das TIME Magazine die Plattform unter die TOP 50 der besten Webseiten.

Nicht ganz vier Jahre später ist die virtuelle Pinnwand vor allem unter den weiblichen Internet-Nutzern beliebt. Kein Wunder, legen doch insbesondere Frauen Wert auf Ästhetik und das Schöne an sich. Allerdings gibt es inzwischen weit mehr zu entdecken als nur Mode, Rezepte und Wohninspirationen.

Pin it! Like it! Comment it! Repin it!

Die Erfolgsgeschichte des Online-Bilderdienstes Pinterest aus dem amerikanischen Palo Alto mag banal und bekannt klingen. Ist sie auch. Dennoch ist dieses soziale Netzwerk ganz anders und unterscheidet sich in seinem Grundprinzip von allen anderen. Die Grundidee von Pinterest liegt im gemeinsamen Informationsaustausch von Interessen und Hobbys. Im Gegensatz zu beispielsweise Facebook verbinden sich nicht vor allem Familie, Freunde und Kollegen – also Menschen, die sich aus dem wahren Leben kennen – untereinander. Vielmehr sind die User auf der Suche nach Gleichgesinnten, die ihre Leidenschaften teilen. Hierfür erstellen die Nutzer in ihrem Account unterschiedliche Pinnwände, auch Boards genannt, mit verschiedenen Themen, wie z.B. Wohnideen, Rezepte, Autos etc. Mit Hilfe der Pinnwände gelingt eine Aufteilung interessanter Inhalte in Kategorien. Diese ermöglichen dem User das gezielte Ablegen und schnelle Wiederfinden von sowie das effiziente Arbeiten mit Pins.

Die Befüllung der Boards kann dann auf drei Wegen geschehen: Es können Bilder von der Festplatte hochgeladen, Impressionen aus dem schier endlosen Bildersammelsurium des Internets gepinnt oder Inspirationen anderer User ge-repinnt werden. Neben dem Repinnen von Bildern geben die Funktionen Liken, Kommentieren und Followen dem Netzwerk die soziale Komponente.

A propos Followen: Pinterest bietet dem User die Möglichkeit, sowohl einem spezifischen Profil mit all seinen Boards als auch lediglich einer interessanten Pinnwand eines Users zu folgen. Wie bereits erwähnt, wird nicht vordergründig nach Boards oder Accounts von Kontakten des echten Lebens gesucht, vielmehr geht es um den Inhalt an sich.

5 Gründe, warum Unternehmen Pinterest nutzen sollten

So schön und inspirativ das Ganze für Privatpersonen klingen mag, wo liegt der Mehrwert des digitalen Bilderbuches für Unternehmen?

Nun ja, der Grundsatz „Bilder sagen mehr als 1000 Worte“ ist nicht neu und bringt den Kern von Pinterest auf den Punkt: Visueller Content schafft mehr Emotionen und erzielt eine höhere Aufmerksamkeit. Somit wird auch die Bindung der User verstärkt. Das Netzwerk ist positiv und so sind es auch die Nutzer. Diese sind vordergründig an hochwertigem, ausdrucksstarkem Bildmaterial interessiert und nicht an überflüssigen Informationen. Pinterests Struktur und Kultur des Mögens ist einzigartig unter den Social Media und ermöglicht so einen äußerst konfliktfreien Followeraufbau.

Darüber hinaus darf Pinterest nicht als Traffic-Lieferant unterschätzt werden. Die Pins sind nahezu immer an eine URL gekoppelt, die auch im Falle eines Repins beibehalten wird. So generierte das Bilder-Bookmarking-Tool schon im Januar 2012 mehr Traffic als Google+, LinkedIn und YouTube zusammen; auch dem größten Social-Traffic-Lieferanten im Bereich E-Commerce, Facebook, ist Pinterest auf den Fersen.

Insbesondere für Unternehmen aus dem Einzelhandel und dem produzierenden Gewerbe drängt sich also das virtuelle Bildersammelsurium als Teil der Social Media Strategie regelrecht auf. Wohl kaum ein anderes soziales Netzwerk ist eine solch optimale Präsentationsplattform wie Pinterest. Jedoch bietet Pinterest auch Unternehmen anderer Branchen diverse Benefits und Potenziale.

 

Sie haben noch kein Profil bei Pinterest, möchten aber gerne in die bunte Bilderwelt eintauchen oder benötigen beim Ausbau Ihrer Präsenz Unterstützung? Dann melden Sie sich bei uns – wir beraten Sie gerne.

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Tomas Renner Jones

Tomas Renner Jones ist Geschäftsführer webvitamin GmbH und Autor zu Social Media, Facebook und EComerce unter anderem bei http://www.ecommerce-lounge.de , http://fine-sites.de, http://www.ibusiness.de

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